In Griechenland kann man in diesem Sommer vermutlich göttlicher urlauben als je zuvor. Davon wollen die griechische Fremdenverkehrswirtschaft und Reiseveranstalter vor allem deutsche Urlauber überzeugen. Hauptargumente: Pünktlich zum Start in die neue Reisesaison eröffnen neue und modernisierte Hotels, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist verbessert, und mit weiteren Streiks und Demonstrationen ist nicht zu rechnen. Das Engagement zahlt sich aus: Nach Beobachtung der TUI Deutschland werden nach einem deutlichen Einbruch nun wieder vermehrt Reisen nach Griechenland gebucht.

Gut gerüstet: „Die Qualität der Hotels und der Service-Level in unserem Land waren noch nie so hoch wie in diesem Jahr“, sagt Panagiotis Skordas, Direktor des Griechischen Fremdenverkehrsamts in Frankfurt. „Die Tourismusbranche hat in den vergangenen Monaten viel investiert und unternommen, um die Attraktivität Griechenlands für Urlauber zu verbessern.“

Zahlreiche Hotels modernisiert

Ähnlich urteilt George Karatzias, General Director von Griechenlands führender Hotelkette Grecotel: „Jeder Grieche möchte in diesem Jahr beweisen, wie gastfreundlich und wie schön sein Land ist. Alle warten hoch motiviert auf die Urlauber, denn der Tourismus ist die wichtigste Einnahmequelle Griechenlands.“ Grecotel hat sich nach Karatzias Angaben diesen Winter so intensiv wie selten zuvor auf die neue Saison vorbereitet. Neben den üblichen Renovierungen wurden zahlreiche Hotels aufgewertet: Das Grecotel Amirandes in Heraklion auf Kreta hat einen neuen Spa- und Wellness-Bereich erhalten, im Grecotel Creta Palace eröffnet eine neue Golf-Academy.

Auch Andreas Ehli, Leiter TUI Reiseleiterteam Griechenland, ist positiv für die neue Saison gestimmt: „In Griechenland hat sich viel verändert – für die Urlauber nur zum Positiven.“ Auf Kreta sind die ersten Hotels bereits geöffnet, zum Beispiel eine weitere Anlage von Club Magic Life in Amoudara. Außerdem starten zwei zusätzliche Robinson Clubs in ihre erste Saison. Sowohl der Robinson Club Kalimera Kriti als auch der Robinson Club Elounda Bay Palace sind in den Wintermonaten modernisiert worden und verfügen jetzt beispielsweise über neue Buffet- und Wellnessbereiche. Im Robinson Club Kalimera Kriti wurde auch das Amphitheater erneuert, das jetzt 450 Gästen Platz bietet und mit einer nagelneuen Bühne glänzt. Die Mehrzahl der Hotels auf Kreta sowie in anderen Urlaubszielen wie Kos und Rhodos öffnen in den nächsten Wochen sukzessive – im Mai beginnt dann die Reisesaison in vollem Umfang.

Neben der größeren Auswahl an Hotels profitieren Urlauber vor allem von einem besseren Preis-Leistungs-Verhälnis. „Die Nebenkosten, beispielsweise für Restaurant-Besuche, sind im Vergleich zu 2011 gesunken – trotz höherer Mehrwertsteuer“, sagt Grecotel-Director Karatzias. Überdies bieten die Reiseveranstalter oftmals attraktive Angebote – so hat beispielsweise TUI die Preise teilweise um bis zu zehn Prozent gesenkt.

Keine Streiks mehr zu befürchten

Überdies bräuchten sich Urlauber nicht vor Streiks oder Protesten fürchten, betonen die drei Urlaubsexperten unisono. „In Urlaubsregionen wie Kreta, Kos oder Rhodos gab es bislang keine Demonstrationen, und jetzt erwarten wir auch keine Proteste mehr“, so Grecotel-Director Karatzias. „Das Image von Griechenland ist geprägt von einigen, wenigen Protesten in Athen. Aber außerhalb der Hauptstadt gibt es überhaupt keine Ressentiments gegenüber den Deutschen. Ganz im Gegenteil: Vielen ist bewusst, dass erst die harte Linie Deutschlands den Weg zu Finanzhilfen geebnet hat.“

Auch Andreas Ehli von der TUI, Marktführer für Reisen nach Griechenland, beruhigt: „In den vergangenen Monaten gab es zwar einige Streiks. Jetzt rechnen wir aber nicht mehr damit. Als großer Veranstalter können wir zudem mit eigenen Mitteln aushelfen und beispielsweise Busse einsetzen, falls die Taxi-Fahrer doch wieder streiken sollten.“ Für Ehli ist klar: Griechenland hat nichts von seiner Attraktivität als Urlaubsziel eingebüßt. Tourismus-Manager Skordas aus Frankfurt am Main betont ebenfalls die Schönheit seiner Heimat, die für ihn ohnehin der „Olymp des Urlaubs“ ist. In der griechischen Mythologie war der Olymp, das höchste Gebirge des Landes, der Sitz der Götter. Skordas hofft auf alte Touristenzahlen: „In der Vergangenheit hatten wir bis zu 2,5 Millionen Gäste pro Jahr allein aus der Bundesrepublik – die Deutschen sind Griechenland-Fans.“

Informationen unter www.tui.com oder in jedem gut sortiertem Reisebüro mit TUI Logo.

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